Visuelle Performance // Buchhandlung Ocelot Berlin / 11.2015

Wilfred Owen, einer der wichtigsten War Poets, gefallen vier Tage vor Ende des ersten Weltkrieges, gibt in seinen Gedichten Einblicke in die Erbärmlichkeit des Krieges, in seine Konsequenzen für das Individuum und für Gesellschaften. Mit Schärfe schaut er auf die Konstruktionen, die Menschen zusammenhalten, auf die leeren Versprechungen von Christentum oder Nation.



In Form einer visuellen Live-Performance stellen sich Illustrationen, Videos und Sound den Texten, entwickeln politisch aktuelle Positionen zu ihnen und entwerfen eine Bildsprache, die neue Zugänge zu den Texten eröffnen.

Der Band »Die Erbärmlichkeit des Krieges« erschien in der Edition ReVers (Verlagshaus Berlin, 2014), der zweisprachigen Reihe für verstorbene Autor_innen, die es neu zu entdecken gilt. 2015 wurde der Band von der Stiftung Buchkunst als eines der »Schönsten Deutschen Bücher« ausgezeichnet.


Verlagshaus Berlin / www.verlagshaus-berlin.de

EDITION REVERS: »Die Erbärmlichkeit des Krieges«
Gesammelte Gedichte von Wilfred Owen
Übersetzung: Johannes Frank
Illustrationen & Visual Art: Andrea Schmidt
Editorial Design: Dominik Ziller
ISBN: 978-3-940249-55-5



04/01: TypoBasics

Typografie-Seminar // Lehrauftrag an der Leibniz Universität Hannover
Wintersemester 15/16



Das Seminar bot einen Überblick über das Gestalten mit Schrift. Ausgehend vom Zeichen als kleinste Einheit typografischer Gestaltung bis hin zu komplexen Layouts wurden mit Studierenden aus den Bereichen Architektur, Langschaftsgestaltung und Kunst folgende Themen erarbeitet: Typografische Grundlagen und Fachbegriffe, Schriftgeschichte, Klassifizierung von Schriften, Mikrotypografie und Anwendung von Schrift im digitalen Medium. Begleitend zu Vorträgen und Workshops wurden die Inhalte anhand themenspezifischer Aufgabenstellungen in Form von Layouts umgesetzt.

Leibniz Universität Hannover //TypoBasics


13/11: RUNEN

Kategorie: 4 / PUBLIKATIONEN
Von: aschmidt
Buchpräsentation // Prosaminiaturen von Alexander Graeff, Zeichnungen & Visuals von Andrea Schmidt / Z-Bar Berlin / 11.2015



Der Band »RUNEN« (erschienen im [SIC]-Literaturverlag, 2015) vereint 22 Prosaminiaturen und 22 Zeichnungen — Zeichen jenseits alltäglicher Sprachwelten, Runen als Geheimnisträger von chiffrierten und komprimierten Sinn- und Bedeutungszusammenhängen.

Graeffs Prosaminiaturen erzeugen ein Schwirren zwischen rätselhafter Erzählung und literarischer Dringlichkeit, ein poetisches Umkreisen existenzieller Erfahrungen, weit mehr als reine Reisereflexionen. Die Zeichnungen entwickeln bildnerische Positionen zu den Texten und entwerfen kontemporäre Bildsprachen, die bei der Aufführung visuell bewegt und erleuchtet werden.


Informationen zum Buch »RUNEN«
Prosaminiaturen: Alexander Graeff / Zeichnungen: Andrea Schmidt
[SIC]-Literaturverlag, 2015 / ISBN: 978-3-981358-73-5


Auszeichnung // Die »Stiftung Buchkunst« gibt die 25 »Schönsten Deutschen Bücher 2015« bekannt! Unter den schönsten Büchern wurde in der Kategorie »Belletristik« die Edition ReVers (Verlagshaus Berlin) mit allen drei Bänden ausgezeichnet.



Edition ReVers (2. Auflage, Verlagshaus Berlin, 2015)

»Im Verborgenen« von Konstantínos Kaváfis
Übersetzung: Jorgos Kartakis & Jan Kuhlbrodt
Illustrationen: Anja Nolte
ISBN: 978-3-940249-13-5

»Die Erbärmlichkeit des Krieges« von Wilfred Owen
Übersetzung: Johannes CS Frank
Illustrationen & Visual Art: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-940249-55-5

»Der fliegende Proletarier« von Wladimir Majakowski
Übersetzung: Boris Preckwitz
Illustrationen: Jakob Hinrichs
ISBN: 978-3-940249-62-3

Die zweisprachigen Bände mit offener Fadenheftung und Golddruck wurden von Dominik Ziller gestaltet.




Stiftung Buchkunst / www.stiftung-buchkunst.de
Verlagshaus Berlin / www.verlagshaus-berlin.de


Verlagsporträt im tip-Stadtmagazin // tip Berlin / 06.2015



In einem ganzseitigen Literaturporträt berichtet das tip-Stadtmagazin über das Verlagshaus Berlin anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums. Poetisiert euch!

Fetisch Lyrik / www.tip-berlin.de
Verlagshaus Berlin / www.verlagshaus-berlin.de


01/03: dieser tage

Kategorie: 4 / PUBLIKATIONEN
Von: aschmidt
Gestaltung des Poetryletters Nr. 293 // FIXPOETRY / 03.2015



»dieser tage«
Text: Sascha Kokot / Artwork und Layout: Andrea Schmidt
(Plakat DIN A2, zu bestellen über FIXPOETRY)


FIXPOETRY / Poetryletter Nr. 293


Verlagsporträt in der taz Berlin // 02.2015

taz-Journalistin Nina Apin berichtet über das Verlagshaus Berlin und die Repoetisierung der Welt!

Fadenheftung mit politischem Anspruch / www.tip-berlin.de
Verlagshaus Berlin / www.verlagshaus-berlin.de


Kategorie: 4 / PUBLIKATIONEN
Von: aschmidt
Gestaltung des Poetryletters Nr. 278 // FIXPOETRY / 12.2014



»Wenn ich die Augen schließe, ist der Himmel ein Bagger«
Text: Odile Kennel / Artwork und Layout: Andrea Schmidt
(Plakat DIN A2, zu bestellen über FIXPOETRY)


FIXPOETRY / Poetryletter Nr. 287


Kategorie: 4 / PUBLIKATIONEN
Von: aschmidt
»Die Erbärmlichkeit des Krieges« //
Illustration zu Gedichten von Wilfred Owen / 09.2014


Edition Revers im Verlagshaus Berlin

Mit Wilfred Owen (1893–1918) stirbt vier Tage vor dem Ende des ersten Weltkrieges ein junger Dichter – einer, wenn nicht sogar der wichtigste der War Poets, Kriegsdichter englischer Sprache. Seine Gedichte zählen zum kulturellen Gedächtnis Großbritanniens, sind aber in Deutschland weithin unbekannt, eine vollständige Übersetzung seiner Kriegsgedichte lag vor Erscheinen dieses Bandes nicht vor.

2014 jährt sich zum einhundertsten Mal der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, jenes Ereignis, das eine rasche Abfolge zivilisatorischer Katastrophen und martialischer Kriege einläutete und die Funken, die Freiheit hießen, in Europa für lange Zeit ersticken sollten. Wilfred Owen gibt in seinen Gedichten wie kein anderer Einblicke in die Erbärmlichkeit des Krieges, in seine Konsequenzen für das Individuum und für Gesellschaften und destillieren sich zu einer alle Sinne anregenden Entfaltung.


Zeichnungen: Andrea Schmidt

Owens Gedichte sind keine, die in patriotischer Geste Feinde Feinden gegenüberstellen: Der Krieg macht alle, die in ihm leben müssen, zu Kameraden der Erbärmlichkeit. Und wo andere Dichter Trost im Nationalen suchten, Nationen als Sehnsuchtsorte imaginierten, ist das Erleben und das Sehnen Owens auf die Menschlichkeit ausgerichtet. Mit Schärfe schaut er auf die Konstruktionen, die Menschen zusammenhalten, auf die leeren Versprechungen von Christentum oder Nation. In der Erbärmlichkeit findet Owen Schönheit, ohne das Leiden zu ästhetisieren, Leiden, ohne Schönes darin zu stilisieren.

Seine Briefe zeigen zudem einen schmerzlichen Kontrast zwischen dem Leben an der Front und dem Leben »in der Heimat« auf. Die Rezeption in Deutschland tut sich bis heute schwer mit Dichtern der sogenannten »Sieger« des Ersten Weltkrieges. Aber auch dieser Band zeigt, dass von Siegern zu sprechen nicht möglich ist im Angesicht der Erbärmlichkeit des Krieges.


Zeichnungen: Andrea Schmidt

Die Illustrationen und Videos stellen sich den Texten, entwickeln künstlerische Positionen zu ihnen und entwerfen eine kontemporäre Bildsprache, die neue Zugänge zu den Texten eröffnen. Mit »Die Erbärmlichkeit des Krieges« erscheinen die gesammelten Gedichte von Wilfred Owen (1893-1918) erstmals auf Deutsch im Verlagshaus Berlin. Erweitert wird die Ausgabe durch ausgewählte Briefe Owens.


Zeichnungen: Andrea Schmidt

EDITION REVERS: »Die Erbärmlichkeit des Krieges«
Gesammelte Gedichte von Wilfred Owen

Übersetzung: Johannes Frank
Illustrationen & Visual Art: Andrea Schmidt
Editorial Design: Dominik Ziller

ISBN: 978-3-940249-55-5

Verlagshaus Berlin / www.verlagshaus-berlin.de


We talk indie // Im Gespräch mit dem Verlagshaus J. Frank | Berlin / 03.2014


Dominik Ziller, Andrea Schmidt, Johannes CS Frank
(Foto: © 2013, Hans Praefke)

Am Samstag, 22. März 2014, findet der 2012 ins Leben gerufene Indiebookday statt! Anlässlich dieses Tages kommen in der Reihe »We talk Indie« die kreativen Köpfe hinter den Indie-Programmen zu Wort. Unser Interview kann hier nachgelesen werden: »We talk indie: Im Gespräch mit dem Verlagshaus J. Frank | Berlin«

Verlagshaus J. Frank | Berlin / www.belletristik-berlin.de